bewertung eines unternehmens

Unser Leistungsspektrum

Wir haben unser Leistungsprofil in vier Segmente aufgeteilt. In jedem Segment informieren wir Sie in einer tabellarischen Auflistung über die wesentlichen Aspekte unseres Leistungsprofils und über Wissenwertes.

Wissenswertes über Bewertungen

Unternehmensbewertungen liefern eine wesentliche Entscheidungsgrundlage bei Unternehmenskäufen, Abschlüssen von Unternehmensverträgen, Gesellschafterauseinandersetzungen, Squeeze-Outs oder Transaktionen des Umwandlungsrechts, namentlich Verschmelzungen, Spaltungen, Vermögensübertragungen.
Auch in der Rechnungslegung haben Bewertungen schon immer eine wesentliche Rolle eingenommen. Dies gilt insbesondere für auf den erstmaligen Ansatz eines Vermögensgegenstandes oder Vermögenswertes folgende Bewertungen in den nachfolgenden Abschlüssen.

Für Bewertungen von Unternehmen kommen in solchen Fällen, in denen methodisch einwandfreie Bewertungsmethoden angewandt werden sollen, schon seit Jahren ertragswert- oder discounted-cashflow-orientierte Bewertungsmethoden zum Einsatz. Im direkten Vergleich kann festgestellt werden, dass sich discounted-cashflow-orientierte Verfahren aufgrund investitions- bzw. finanztheoretischer Annahmen, vorwiegend aber wegen der internationalen Akzeptanz durchgesetzt haben. In Deutschland hat in diesem Bewertungsumfeld neben den theoretischen Erkenntnissen im Wesentlichen der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) herausgegebenen IDW Standard: Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen Unternehmensbewertungsgrundsätze (IDW S1) für eine entsprechende Akzeptanz und Verbreitung dieser Bewertungsmethoden gesorgt.

In der Rechnungslegung waren die vergleichsweise aufwendigen ertragswert- bzw. discounted-cashflow-orientierten Bewertungsmethoden lange Zeit nicht selbstverständlich. Mit Einführung der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung: Anwendung der Grundsätze des IDW S1 bei der Bewertung von Beteiligungen und sonstigen Unternehmensanteilen für die Zwecke eines handelsrechtlichen Jahresabschlusses (IDW RS HFA 10) erhielten die Unternehmensbewertungsgrundsätze zumindest in diesem Bereich einen unausweichlichen Einzug in die deutsche Rechnungslegung. Die IFRS haben die discounted-cashflow-orientierten Bewertungsmethoden für nahezu alle wesentlichen Bewertungssituationen zur Grundlage gemacht, in denen eine andere dem beizulegenden Zeitwert nahe kommende Bewertung, wie z.B. durch den (abgeleiteten) Marktwert, nicht zur Verfügung steht. Siehe hierzu beispielsweise den prominenten Wertminderungstest für den Goodwill und andere langfristige Vermögenswerte gemäß IAS 36, die Verteilung des Kaufpreises bei Unternehmenszusammenschlüssen gemäß IFRS 3 oder die Bewertung finanzieller Vermögenswerte gemäß IAS 39.

Wir beraten Sie gern beim Aufbau der für die Bewertung notwendigen Rechenwerke und unterstützen Sie bei der Herstellung objektiver Entscheidungsgrundlagen für Ihre Bilanzierung oder Ihre Transaktionen.

Wissenswertes über Due-Diligence-Prüfungen

Eine Due-Diligence-Untersuchung dient der Informationsbeschaffung und durchleuchtet im Vorfeld von Transaktionen – häufig auch als Mergers & Akquisitions zusammengefasst -  je nach festgelegtem Umfang die finanziellen, betriebswirtschaftlichen, steuerlichen, rechtlichen und sonstigen Verhältnisse des Zielobjekts. Dadurch wird das Informationsungleichgewicht zwischen Käufer und Verkäufer vermindert. Dem Käufer werden für die Entscheidungsfindung relevante Informationen über das Kaufobjekt zur Verfügung gestellt. Die Durchführung einer Due Diligence kann sowohl von der Käuferseite („Buyer Due Diligence“) als auch Verkäuferseite („Vendor Due Diligence“) veranlasst werden. Regelmäßig werden Due-Diligence-Prüfungen aus bilanzieller und finanzwirtschaftlicher (Financial Due Diligence), steuerlicher (Tax Due Diligence) und rechtlicher Sicht (Legal Due Diligence) durchgeführt. Allerdings sind Prüfungen auch aus z.B. personalwirtschaftlicher, marktstrategischer oder umweltbezogener Sicht natürlich nicht unüblich.

Übergeordnetes Ziel ist es, die Risiken einer geplanten Transaktion aufzudecken, sowie die relevanten Erfolgsfaktoren des Zielobjekts durch eine detaillierte Untersuchung der betriebswirtschaftlichen, rechtlichen und steuerlichen Situation darzustellen. Damit dient die Due Diligence nicht nur der Dokumentation einer Investitionsentscheidung, sondern auch als Grundlage für die Geltendmachung von Haftungsansprüchen bzw. für die Verteidigung gegen diese.

Bei der Financial Due Diligence gilt das besondere Interesse der Ermittlung der (nachhaltigen) Ertragskraft der Zielgesellschaft. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Analyse der historischen Finanz-, Erfolgs- und Vermögenswerte des Zielobjekts, seine aktuelle Ertrags- und Finanzsituation und die von den Leitungsorganen aufgestellten Planungsrechnungen. Ergebnis der Financial Due Diligence ist eine umfassende und aussagekräftige Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als Grundlage für eine (Investitions-)Entscheidung.

Die Legal Due Diligence untersucht Risiken des Zielobjektes bzw. der Transaktion, die sich aus gesetzlichen oder vertraglichen Bedingungen ergeben können. Besondere Relevanz haben dabei diejenigen Risiken, die zum Untersuchungszeitpunkt keinen bzw. noch keinen Einfluss auf die im Rechnungslegungssystem abgebildete Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. Die Legal Due Diligence wird üblicherweise von Juristen durchgeführt; wir arbeiten bei einer solchen Aufgabenstellung mit einem vom Auftraggeber zur Seite gestellten Partner oder mit unseren Kooperationspartnern zusammen.

Eine Due Diligence, kann die Effizienz des Verkaufsprozesses entscheidend steigern. Eine neutrale und unabhängige Darstellung des Verkaufsobjektes zu einem sehr frühen Zeitpunkt im Transaktionsprozess schafft eine sichere Grundlage und verbessert die Qualität der zur Verfügung stehenden Daten für alle Beteiligten.